upperbike – privates Bike Sharing

Bike Sharing ist bekanntermaßen auf dem Vormarsch, ob nun Fahrradverleihsysteme oder eBike-Leihsysteme, wie das neueste im Bunde Velocity-Projekt aus Aachen. Hier kann man auf eine meist einheitliche Zweiradflotte zurückgreifen und diese gegen eine Gebühr für Minuten, Stunden oder gar Tage nutzen.

Eine ganz neue Art des Bike Sharing tut sich aber gerade auf. Viele Eigentümer von Zweirädern aller Art ärgern sich am Ende des Jahres oder der Saison, weil sie doch, entgegen aller Vorsätze, ihr bestes Stück nicht viel bewegt haben. Das geliebte Fahrrad, eBike oder Lastenrad stand nun wieder ein paar Wochen oder Monate länger unbenutzt in der Garage rum. Diese neue Art des Bike Sharing wird leider an diesem Umstand nichts ändern können, weil letztlich wir selber für den Mobilitätswandel und unsere Gesundheit verantwortlich sind. Aber immerhin macht sie es möglich, dass das unbenutzte Zweirad Geld in die Kasse bringt. Wie das gehen soll zeigt ein junges Unternehmen namens upperbike aus Berlin.

upperbike ist ein Marktplatz, ähnlich wie die US-Pendants Spinlister und Spokefly, der sich auf die Vermittlung von Zweirädern spezialisiert hat. Bei Interesse für ein bestimmtes Rad stellt der potentielle Mieter eine Reservierungsanfrage an den Verleiher, die von diesem nur noch bestätigt werden muss. Fahrradbesitzern bietet upperbike einen lukrativen Nebenverdienst. Einfach unter https://www.upperbike.com reinklicken und eine eigene Fahrrad-Anzeige erstellen oder als Mieter direkt das Wunsch-Rad aussuchen. So kann man sich zum Beispiel mit einem Klick ganz einfach ein Transportrad vom Nachbarn aus der unmittelbaren Umgebung ausleihen. Touristen können sich bereits vor der Anreise einfach und bequem ein individuelles Fahrrad online aussuchen und reservieren. Unbezahlbar sind natürlich auch die Tipps, die der Fahrradverleiher für Fahrradtouren mit auf den Weg geben kann, denn als Ortsansässiger und Fahrradfahrer kennt er sich gut aus und hat nützliche Hinweise.

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Bevor aber das böse Erwachen kommt, weil der Mieter mit dem teuren eBike nicht zurückkommt, sollte man sich entsprechend versichern. Dies muss der Vermieter übernehmen. upperbike hat aber schon angekündigt bald selbst eine Versicherungsoption anzubieten. Trotzdem sollte man sich vorher den Ausweis zeigen lassen oder diesen sogar als Pfand neben einer Pfandgebühr für etwaige Mängel nach der Fahrt einbehalten.

Die Registrierung ist für beide Seiten kostenlos. Erst nach erfolgreicher Vermittlung wird dem Verleiher eine Umsatzprovision in Höhe von 20 Prozent in Rechnung gestellt.

Also, lasst Eure Zweiräder Geld verdienen, damit das schlechte Gewissen aufgrund der geringen Nutzung besänftigt wird.

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