Schweizer eBike Studie: 233.000 eBikes auf den Straßen

Schweiz_Flagge_original_R_by_Andrea Damm_pixelio.de_1024pxIm Auftrag des Schweizer Bundesamts für Energie (BFE) untersuchten das Unternehmen Ecoplan AG und das Institut für Marketing und Unternehmensführung der Universität Bern die Verbreitung, Nutzung und energetischen Auswirkungen von E-Bikes in der Schweiz. Die Datengrundlage bildete eine Online-Befragung bei E-Bike-Besitzerinnen und -Besitzern sowie E-Bike-Nutzerinnen und -Nutzern.

In der Schweiz sind heutzutage schon 233.000 eBikes auf den Straßen unterwegs. Jedes sechste verkaufte Zweirad war im Jahre 2013 ein eBike. Warum die Verbreitung dieser Zweiradklasse so voranschreitet und was die Auswirkungen sind, beantwortet der im Auftrag liefert der im Auftrag des Bundesamts für Energie erarbeitete Bericht „Verbreitung und Auswirkungen von E-Bikes in der Schweiz“.

Demzufolge ist der durchschnittliche eBiker männlich und 53,5 Jahre alt. Rentner machen ca. ein viertel der Nutzerschicht aus. Er hat das E-Bike 2012 oder 2013 gekauft und verfügt über ein mittleres Erwerbseinkommen. Sein Bildungsniveau liegt leicht über dem Schweizerischen Durchschnitt und er lebt in einem Zweipersonenhaushalt oder in einer Familie mit Kindern in einem Dorf oder in der Agglomeration. Er ist eher sportlich, pflegt einen gesunden Lebensstil und besitzt neben dem E-Bike mindestens ein weiteres Fahrrad.

Die grössten Hindernisse für eine häufigere Nutzung von eBikes sind die fehlende Strassenverkehrssicherheit, die mangelnde Reichweite des E-Bikes und das Fehlen von grossen Steigungen, die bewältigt werden müssten, um eine Nutzung des E-Bikes zu rechtfertigen. Weitere wesentliche Merkmale die von den Befragten geschildert wurden sind die fehlende Diebstahlsicherheit, das zu hohe Gewicht des eBikes und die zu grosse Distanz zum Arbeitsort.

Wer mehr über das Nutzerverhalten die Kaufgründe und das enorme Potenzial erfahren möchte, der kann in der Zusammenfassung oder der Studie weiterlesen.

[Zusammenfassung] | [Studie – PDF]

Bild: Andrea Damm  / pixelio.de

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