Schweiz: Nationalrat fordert künstliche Geräusche für eBikes

Klingel_699154_original_R_by_Frau.K_pixelio.deDie Gefahren durch leise Elektroautos sind bekannt und werden in der öffentlich diskutiert. Ein sogenanntes Acoustic Vehicle Alerting System (AVAS) solle zur Vorschrift für Elektroautos werden. Die EU versteht darunter eine „schallerzeugende Einrichtung, mit der Fußgänger und gefährdete Verkehrsteilnehmer gewarnt werden sollen“. Vermutlich werden die Autobauer in den nächsten Jahren dazu verpflichtet, motorähnliche Geräusche für Elektrofahrzeuge zu konzipieren.

Nun werden in der Schweiz erste Stimmen laut, künstliche Geräuschgeneratoren in eBikes zu integrieren. Die Anzahl der Elektrofahrräder wird rasant größer. Sie nutzen die Fahrradwegen, welche in unmittelbarer Nähe zu den Fußgängern liegen. Nationalrat Maximilian Reimann will damit die Fußgänger insbesondere die Senioren schützen. Verständlich, ist er doch Vorstandsmitglied der Vereinigung Aktiver Aargauer Senioren und muss die Interessen seiner Mitglieder vertreten.

Seine Kontrahentin in diesem Punkt ist die Bundesrätin Doris Leuthard. Sie ist der Meinung, dass die Fahrradklingel ausreicht und dass künstliche Geräusche keinen Mehrwert für diejenigen unter den Fußgängern haben, welche durch eingeschränktes Hörvermögen die herannahenden eBiker schlecht oder gar nicht wahrnehmen. Vielmehr sollte die Fahrradklingel dafür genutzt werden, rechtzeitig auf das Herannahen aufmerksam zu machen.

Den kompletten Artikel könnt Ihr bei der Aargauer Zeitung lesen. Eine Umfrage zu diesem Thema gibt es auch. Derzeit (02.10.2014 – 13:56 Uhr) liegen die Gegner dieser Geräuschgeneratoren mit 76% vorne.

Beitragsbild: Frau.K  / pixelio.de


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