Radbonus macht Radfahrer reich und glücklich

Eine Idee, die schon vor einem Jahr in einem Modellprojekt mit einer Stadt diskutiert wurde, wird nun von Radbonus umgesetzt.

Teil 1 - Radbonus ich komme!

Teil 2 - Meine Erfahrungen mit Radbonus

Teil 3 - Radbonus, der Anreiz fehlt

Unumstritten ist, dass Radfahren gesund ist. Aber wie bringt man Menschen dazu, sich fürs Fahrrad zu entscheiden? Die Zahl der Fahrradfahrer steigt kontinuierlich. Die Technik schreitet voran, die Bikes sehen stylisher aus und das Bewusstsein für Umwelt und Gesundheit ändert sich auch aufgrund von Kampagnen und Aufklärung. Darüber hinaus wird der Trend zum Zweirad durch die elektrische Unterstützung eines Antriebssystems befeuert.

Die Rahmenparameter sind nicht überall optimal. Zahlreiche Initiativen setzen sich für eine Verbesserung der Fahrradinfrastruktur und Verkehrssicherheit in den Städten ein und ebnen unseren Nachfahren und vielleicht noch uns den Weg in eine sichere Zweirad-Zukunft.

Trotzdem bleibt die Frage der Motivation. Wie bekommt man Menschen aufs Rad? Wie erreicht man diese? Welche Anreize setzt man? Mit dem Angebot eines Dienstrades und der gesetzlichen Grundlage wurde bereits ein Anfang gemacht. Dieses Angebot muss aber vom Arbeitgeber initiiert werden und der Arbeitnehmer hat wenig Einfluss auf die Entscheidung.

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Bei der Motivation eines Menschen spricht man von intrinsischer und extrinsischer Motivation. Der Begriff intrinsische Motivation bezeichnet das Bestreben, etwas um seiner selbst willen zu tun. Bei der extrinsischen Motivation steht dagegen der Wunsch im Vordergrund, bestimmte Leistungen zu erbringen, weil man sich davon einen Vorteil (Belohnung) verspricht oder Nachteile (Bestrafung) vermeiden möchte.

Diese extrinsische Motivation, also die Motivation über einen äußeren Anreiz kommt bei den meisten bekannten Anreizsystemen zum Einsatz. Das bekannteste ist Payback, bei dem man durch den Einkauf bei ausgewählten Partnern Punkte sammelt, die man wiederum in Prämien einlösen kann.

Radbonus transferiert nun dieses Belohnungssystem auf die Fahrradfahrer. Einfach ausgedrückt: Fahrrad fahren, Kilometer sammeln und Prämien einstreichen. Sicherlich kann man dadurch nicht reich werden, dennoch wird diese Belohnung dazu führen, dass noch mehr Menschen aufs Rad steigen.

Dazu arbeitet Radbonus mit Arbeitgebern und Krankenkassen zusammen, die natürlich ein gemeinsames Ziel haben: Senkung von krankheitsbedingten Kosten.

Auch Bike-Shops sind Partner des Belohnungssystems. Deren Ziel ist die Bindung und Gewinnung von Kunden. Als Belohnung erhält man Rabatte auf den nächsten Einkauf.

Nach Anmeldung bei Radbonus erhält man einen Tracker, den man fest ans Fahrrad montieren muss. Danach läuft alles automatisch ab. Nach der Fahrt erhält man dann eine Nachricht mit der Bestätigung der gerade getrackten Kilometer. Eine Smartphone-App wird den Überblick erleichtern.

Derzeit steht das Belohnungssystem Radbonus in den Startlöchern. Interessenten können sich voranmelden.

Teil 1 - Radbonus ich komme!

Teil 2 - Meine Erfahrungen mit Radbonus

Bild: Radbonus

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