Pendix nimmt dem Händler die Angst bei der Nachrüstung

Eine neue Situation für Fahrradhändler und Fachwerkstätten – mit dem Nachrüsten von gängigen City-, Trekking- oder Mountainbikes zu einem eBike ändert sich die Haftungssituation. Durch die Umrüstung eines normalen Fahrrades zum eBike werden die Händler unter Umständen zum Hersteller (§ 4 Produkthaftungsgesetz) des gesamten Rades. Somit haften sie nicht nur für Schäden, die aus einem nicht korrekten Einbau des neuen Antriebs resultieren, sondern für alle Schäden – welches Bauteil letztendlich dafür auch ursächlich ist. Egal welcher Hersteller, egal welches Alter, egal welcher Zustand. Kommt es mit diesem eBike zu einem Personen- oder Sachschaden, können Ersatzansprüche direkt an den Händler gestellt werden.

§ 4 Produkthaftungsgesetz
Hersteller

(1) Hersteller im Sinne dieses Gesetzes ist, wer das Endprodukt, einen Grundstoff oder ein Teilprodukt hergestellt hat. Als Hersteller gilt auch jeder, der sich durch das Anbringen seines Namens, seiner Marke oder eines anderen unterscheidungskräftigen Kennzeichens als Hersteller ausgibt.

(2) Als Hersteller gilt ferner, wer ein Produkt zum Zweck des Verkaufs, der Vermietung, des Mietkaufs oder einer anderen Form des Vertriebs mit wirtschaftlichem Zweck im Rahmen seiner geschäftlichen Tätigkeit in den Geltungsbereich des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum einführt oder verbringt.

(3) Kann der Hersteller des Produkts nicht festgestellt werden, so gilt jeder Lieferant als dessen Hersteller, es sei denn, dass er dem Geschädigten innerhalb eines Monats, nachdem ihm dessen diesbezügliche Aufforderung zugegangen ist, den Hersteller oder diejenige Person benennt, die ihm das Produkt geliefert hat. Dies gilt auch für ein eingeführtes Produkt, wenn sich bei diesem die in Absatz 2 genannte Person nicht feststellen lässt, selbst wenn der Name des Herstellers bekannt ist.

Neben den klassischen eBike-Modellreihen der großen Anbieter rücken eBike-Nachrüstsätze immer mehr in den Fokus der Händler und Kunden. Mit ein paar Handgriffen ist es teils schon möglich ein normales Fahrrad zu einem Elektrofahrrad umzurüsten. Hierzu gibt es bereits viele Hersteller, die sich diesem Markt verschrieben haben. Eine Produktübersicht über eBike-Nachrüstsätze könnt Ihr unserem Artikel entnehmen.

Button Übersicht eBike Nachrüstsätze

Die Herausforderung

So einfach die Nachrüstung auch sein soll, so schwierig gestaltet sich der Vertrieb des Produktes. Viele Hersteller meiden den direkten Weg zum Endkunden, weil sie negative Schlagzeilen oder Kommentare in den sozialen Medien aufgrund von falschem Einbau und daraus resultierender Unzufriedenheit fürchten. Der Weg über die Fachhändler ist ebenso schwierig, da diese durch den Einbau in eine neue rechtliche Situation versetzt werden, deren Folgen nicht überschaubar sind.

Der Händler wird durch den Einbau eines eBike-Nachrüstsatzes in ein Fahrrad zum Hersteller mit allen Pflichten. Kommt es aufgrund von unterdimensionierten Komponenten (Rahmen, Bremse, Gabel) zu einem Personen- oder Sachschaden, können Ersatzansprüche direkt an den Händler gestellt werden. Der Händler muss das umzurüstende Fahrrad mit all seinen Bestandteilen begutachten und abschätzen, ob diese Komponenten den neuen Anforderungen durch einen elektrischen Antrieb gerecht werden. Diese Abschätzung kann leider nur aufgrund von Erfahrungen gemacht werden und ist letzten Endes immer subjektiver Natur.

Diese Risiken schrecken die Fachhändler ab, welche daher Abstand von den eBike-Nachrüstsätzen nehmen.

Die Lösung von Pendix

Das Unternehmen Pendix hat diese Situation richtig erkannt und bietet daher als erster Hersteller von eBike-Nachrüstsätzen eine Haftpflichtversicherung für Fahrradhändler an.

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Zusammen mit der NÜRNBERGER Allgemeine Versicherungs-AG bietet Pendix mit der Betriebs- und Haftpflichtversicherung für Fahrradhändler eine exklusive Lösung. Diese Versicherung kommt für alle in Frage, die das Pendix Nachrüstsystem in Fahrräder integrieren: Händler, Reparaturwerkstätten (Montage) und auch Fahrradhersteller. Kommt es wegen eines umgerüsteten Rades zu einem Personen- oder Sachschaden, wird die Haftpflichtfrage geprüft. Begründete Ansprüche werden beglichen und bei ungerechtfertigten Ansprüchen wird geholfen, dieses abzuwehren. Notfalls vor Gericht. Bei der Versicherungssumme kann man zwischen 3 oder 5 Mio. EUR pauschal für Personen- und Sachschäden wählen.

Das ist der einzig richtige Weg, seinen Partnern die Hand zu reichen und die Risiken zu minimieren!

Weitere Informationen erhalten Ihr bei der Generalagentur Gerd Schaarschmidt: Telefon 03725 23377, pendix@nuernberger.de, www.nuernberger.de/gsg

Bild: Pendix

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