München fördert Anschaffung von Pedelecs in Unternehmen

Die Stadt München will im kommendem Jahr die Anschaffung von eFahrzeugen fördern. Dazu gehören neben den Elektroautos auch Pedelecs, Elektrolastenräder und Elektroroller. Diese Förderung soll Unternehmen den Weg in die Elektromobilität erleichtern und den anhaltenden Boom weiter befeuern.

Velogista Lastenrad

Der Umweltausschuss des Stadtrats hat am 01. Dezember 2015 festgelegt, nach welchen Vorgaben die Anschaffung neuer E-Fahrzeuge in München künftig bezuschusst wird. Mehr als 22 Millionen Euro stellt die Stadt München zur Verfügung, um den Kauf von ein- und zweispruigen Fahrzeugen mit E-Antrieb zu fördern.

Ab wann gilt die Förderrichtlinie?

Das Förderprogramm soll im April des kommenden Jahres starten.

Was wird gefördert?

Gefördert werden die Neuanschaffung, Jahreswagen und Leasingfahrzeuge mit einer Vertragslaufdauer von 36 Monaten.

Nicht gefördert werden eBikes, S-Pedelecs, Segways, E-Quads, E-Tretroller, E-Microscooter, E-Miniklapproller, E-Kickboards, E-Wavescooters, E-Stuntscooter oder E-Freestyle-Scooter.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Anschaffung von Pedelecs, Elektrolastenräder und Elektroroller wird mit 25% der Anschaffungskosten (ohne Mehrwertsteuer) bis zu einer maximalen Fördersumme von 1.000 EUR für Lastenpedelecs bzw. 500 EUR für Pedelecs und Elektroroller gefördert.

Dabei können in den Jahren 2016 und 2017 pro Antragsteller bis zu 20 Fahrzeuge gefördert werden.

Diese Fördersumme kann noch mal um 1.000 EUR erhöht werden. Wenn man nachweist, dass mit der Anschaffung eines Elektrolastenrades ein Fahrzeug mit Verbrenner-Motor ersetzt wird, erhält man zusätzlich einen Bonus in Höhe von 1.000 EUR pro geförderten Lastenpedelec.

In Summe kann der Kauf eines Pedelecs mit max. 500 EUR und eines Elektrolastenrades mit max. 2.000 EUR gefördert werden.

Wer darf einen Antrag stellen?

Diese Förderung zielt nicht auf Privatpersonen ab. Antragsberechtigt sind Gewerbebetriebe, Unternehmen, Freiberufler sowie gemeinnützig anerkannte Organisationen.

Geförderte Fahrzeuge dürfen frühestens nach drei Jahren weiterverkauft werden und eine Doppelförderung – zum Beispiel mit Mitteln der Stadt und des Bundes, sofern dieser staatliche Kaufprämien einführt – ist ausgeschlossen.

Quellen: Förderrichtlinie Elektromobilität; Pressemitteilung des Umweltausschusses

Bild: Velogista

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