Schaufensterprojekt – Kostenlos mit dem eBike zur Arbeit pendeln

Fahrradparkhaus | Erich Westendarp / pixelio.de

Fahrradparkhaus

Im Südwesten Berlins startet ein Modellversuch im Rahmen des Schaufensterprojektes Pedelec-Korridor Berlin-Brandenburg. 60 Pendler haben hierbei die Möglichkeit innerhalb des Projektes für eine bestimmte Zeit das Auto gegen ein eBike zu tauschen, um damit täglich zur Arbeit zu pendeln. Der Korridor umfasst den Berliner Stadtbezirk Steglitz-Zehlendorf, die Gemeinden Kleinmachnow und Stahnsdorf, sowie die Stadt Teltow.

Das vom Senat gestartete Projekt wird deutschlandweit von Verkehrsplanern und Stadtentwicklern beobachtet. Es soll Aufschlüsse darüber geben, wie man die Stadt attraktiver und sicherer für eBike-Nutzer gestalten kann und wie man Pendler dazu bewegen kann, aufs eBike umzusteigen. Dafür werden Wege ausgebaut und Abstellmöglichkeiten an Bahnhöfen geschaffen.

Die Erprobung der Pedelecs im Alltag erfolgt in vier Testphasen. Sie beginnt mit einer Pilotphase, die derzeit angelaufen ist, sowie einer Testwelle von September bis Oktober 2014. Zwei weitere Testwellen folgen im Frühjahr und Sommer 2015.

Zahlreiche eBike-Hersteller haben Unterstützung in Form von Leihrädern zugesagt. Auch die Auswahl der Testfahrer war nicht schwer. Immerhin war die Nachfrage größer als das Angebot.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt des Landes Berlin hat das Projekt initiiert und hat dafür insgesamt 1,33 Mio. EUR geplant. Die Projektpartner sind das Deutsches Institut für Urbanistik GmbH (Difu), Spath + Nagel Büro für Städtebau und Stadtforschung GbR, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Institut für Transportation Design (ITD) und das team red Deutschland GmbH.

[Projektvorstellung auf den Seiten des NRVP]

Foto: Erich Westendarp  / pixelio.de

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