Impressionen von der Eurobike 2014 – Klappe die Zweite

Nachdem wir nun am Donnerstagabend auf der Conti Party waren und ein paar Cocktails schlürfen durften, haben wir den Tag an der Hotelbar ausklingen lassen und uns innerlich auf den nächsten und leider letzten Tag gefreut.

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Neben einigen Terminen haben wir wieder Messestände besucht und Probefahrten gemacht. Ein paar Highlights möchten wir rausgreifen und mit Euch teilen.

Viel Spaß beim Betrachten der Bilder!


Am Stand von liofit, ein Unternehmen aus Kamenz, welches eBike-Batterien für den Endverbraucher wieder refreshen kann und a darüber hinaus Diagnosetools anbietet, die man z.B. in eBike- und Lastenrad-Flotten einsetzen kann, um frühzeitig auf Veränderungen wie z.B Verschleiß oder Defekte reagieren zu können, um somit eine hohe Verfügbarkeit für den Betreiber zu gewährleisten. Herr Dr. Ralf Günther führte uns zusätzlich nach einen Prototypen vor, mit dem es zukünftig möglich sein soll, Batterien jegliches Types auf ihren Zustand zu prüfen. Diese Entwicklung will liofit in einem Forschungsprojekt einbringen, um die Entwicklung abzusichern.

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Conway  und Victoria haben jeweils an ihren Messeständen an ihren eBikes aufgezeigt, wie man dem Einheitsbrei von Bosch entgegnen kann. Sind wir mal ehrlich, Bosch aknn sich doch bei einem Rundgang über die Messe das Grinsen gar nicht mehr verkneifen, oder? Überall wo das Auge hinblickt sieht man Bosch-Antriebssysteme. Conway hat den Bosch Akku in einem eigenen Gehäuse versteckt, welches sich als Aufbewahrungsbox eignet und sich zudem optisch gut in den Rahmen integriert.

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Victoria hat mit dem e-Manufaktur ein eBike gezeigt, wo erstmal die Batterieschale, also die Aufnahmeschale der eBike-Batterie ein eigenes Design aufweist. Somit fällt dem Betrachter nicht auf den ersten Blick der Standard Bosch ins Auge. Wir finden, dass dies gut gelungen ist.

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In der Derby Halle konnten wir die neuen eBikes von Focus und Kalkhoff vorfinden. Hier sind uns nur das Kalkhoff Sahel Kompakt Impulse 8 und das Focus Jarifa Impulse 29R positiv aufgefallen.

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Ein Urban Bike von Gazelle hat mein persönliches Interesse geweckt, weil ich es einfach schick und schlicht finde.

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Am Stand von Mifa, also eigentlich waren es die Marken Grace und Steppenwolf haben wir nur kurz im Vorbeigehen ein paar Bilder gemacht. Die Grace eBikes habe ich mir am Nachmittag bei einer Probefahrt zu Gemüte geführt. Im Vorfeld der Eurobike haben wir schon ausführlich über die beiden Marken und Ihre Produktneuheiten berichtet.

[zum Grace Artikel]

[zum Steppenwolf Artikel]

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Die neuen eBikes von Peugeot insbesondere das AE21 haben unser Interesse geweckt. Leider ist das Design besser als das Fahrvergnügen des AE21. Im urbanen Raum kann ihc mir das ompakte eBike gut vorstellen. Der kleinere Frontmotor reicht für die Distanzen zu Arbeit allemal aus. Natürlich darf man von einem Kompaktrad nicht viel erwarten, jedoch hatte ich bei Kurvenfahrten immer das Gefühl gleich umzukippen…

[zu den Peugeot Produktneuheiten]

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Aber am auffälligsten auf der diesjährigen Messe waren die vielen Fatbikes. Da kommt ein Trend auf der meines Erachtens vergleichbar mit den SUVs im Automobilbereich ist. Man braucht sie nicht wirklich, fühlt sich dennoch erhaben auf diesen Rädern. Ich bin ein Fatbike von Haibike gefahren und kann sagen, dass es durchaus Spaß macht, auch wenn man nicht am Strand wohnt. Jedoch kann ich empfehlen, diese Räder nur mit Motorunterstützung zu fahren. Hier eine kleine Auswahl an Fatbikes mit und ohne Motor.

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Einen kurzen Besuch bei dem Unternehmen binova konnten wir uns nicht verkneifen, wollte die Söhnergroup doch schon viel früher auf den Markt kommen. Der Antrieb solte unter den Namen AEG in den Markt eingeführt werden, nun heißt er binova flow. Binova wirbt mit dem Spruch, dass man ein normales Fahrrad in 45 Minuten in ein eBike umwandeln kann. Interessant! Mit 60 Nm fand ich den Antrieb aber nicht spritzig genug und ich habe kein Argument, bis auf die äußerst charmante Geschäftsführerin Katja Söhner-Bilo, ausfindig machen können, was mich überzeugen würde, anstatt anderer etablierter Antriebe binova flow einzusetzen oder als Kunde auszuwählen. Im Gespräch mit Frau Söhner-Bilo stellte sie klar, das der Antrieb nicht als Nachrüst-KIT auf den Markt kommen wird. Das verwundert ein wenig, wäre er doch prädestiniert für diese Anwendung. Jedoch ist das Risiko was die Produkthaftung anbelangt doch zu groß für das noch junge Unternehmen.

[Hier geht’s zum Artikel über den neuen Antrieb binova flow]

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Und hier noch ein paar ausgewählte Bilder, bevor wir zum Schluss kommen und unseren EUROBIKE 2014 Sieger nochmals hervorheben.

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Wie im ersten Artikel schon erwähnt, hat uns das YouMo mit dem Go SwissDrive Antrieb begeistert und überzeugt. Ein fantastisches Fahrvergnügen und richtig viel Power und Schub vom Hinterrad. Beim eCruiser ist es sogar möglich einen zweiten Akku im Rahmen zu transportieren und bei Bedarf auszutauschen. Somit wird die Reichweite erhöht und das Sicherheitsgefühl beim Fahrer gestärkt.

Großes Kino und „Thumbs up“ Richtung Knut Spaete und seinem Team.

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Unser Abschied von der Eurobike 2014 viel schwer, denn wir hätten gerne noch so viele eBikes ausprobiert. Dass wir die Eurobike Party verpasst haben, viel bei dem Anblick des Horizontes kurz vor der Abreise aber nicht schwer.

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