GeoOrbital – ein futuristischer Ansatz

Auch wenn das GeoOrbital den meisten von Euch schon bekannt sein dürfte, wollen wir es der Vollständigkeit halber in unsere Übersicht der eBike-Nachrüstsätze aufnehmen.

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GeoOrbital ist ein weiteres Exemplar der Plug’nPlay eBike-Nachrüstsätze. Die Funktion ist ähnlich der anderen Wettbewerber: Centinel Wheel, Smart Wheel und UrbanX. Vorder- oder Hinterrad raus und Plug’nPlay-Antrieb rein. Gasgriff montieren und fertig.

GeoOrbital eBike-Nachruestsatz

Beim Anblick des Rades werden sich nicht wenige von Euch bestimmt fragen, ob man damit auch zum Mond fliegen kann. Das ist aber gar nicht so weit hergeholt, denn die Erfinder kommen von den Unternehmen SpaceX und Ford und haben ihre Branchen in die Entwicklung auch einfließen lassen. So besteht zum Beispiel die Konstruktion in der Mitte aus raumfahrttauglichem Aluminium. Der Name wiederum kommt ebenfalls aus der Raumfahrt und Astronomie. Der Orbit die Bahn eines Objektes um einen Himmelskörper, die Umlaufbahn.

Genau so umkreist das Rad auch den Antrieb. Der Antrieb bleibt dabei in der stets selben Lage und bewegt sich nicht. Die ist ein innovativer und neuartiger Ansatz. An drei Punkten wird das Rad rollend gestützt, damit es nicht von der Laufbahn abweichen kann.

GeoOrbital eBike-Nachrüstsatz

Der raumfahrttaugliche Unibody beherbergt (bis auf den Gasgriff) alle Komponenten, die man von einem elektrischen Antrieb kennt: Batterie und Motor. der Motor sitz am unteren der drei Aufnahmepunkte des Rades und treibt durch Reibung das Rad an. Diese Reibrollenantriebe werden heutzutage immer populärer. In unserer Auflistung sind schon einige vertreten: Velospeeder,  Hidden Power, Go-e, Add-e, ConoDrive und Rubbee.

Die Montage soll nur 60 Sekunden dauern: Vorderrad raus, GeoOrbital rein, Gasgriff montieren und los. Durch Betätigung des Gasgriffes per Daumen nimmt das Rad Fahrt auf. Ein Treten ist nicht notwendig.

GeoOrbital eBike-Nachruestsatz Gasgriff

Das GeoOrbital gibt es in zwei Größen, 26 Zoll und 28 Zoll. Die Batterien haben abweichende Größen. Beim 26 Zoll Rad hat die Batterie 216 Watt, beim 28 Zoll Rad 360 Watt.

Beim Einsatz des 26 Zoll Rades mit dem 500W Motor kommt man ohne zu Pedalieren 20 Kilometer weit. Wenn man den Antrieb durch Pedalieren unterstützt soll man laut Hersteller eine Reichweite von 50 Kilometern erreichen. Mit dem 28 Zoll Rad kommt man ein wenig weiter. Ohne Tretunterstützung schafft man 30 Kilometer, mit Tretunterstützung 80 Kilometer.

Da das Unternehmen in Cambridge, Massachusetts ansässig ist, zielte die Entwicklung auf den US-amerikanischen Markt ab. Eine Pedelec-Version (also mit PAS – Pedal Assist System) gibt es aktuell noch nicht. Daher dürfte der Einsatz auf deutschen Straßen nicht zulässig sein. Dessen ist sich der Hersteller auch bewusst und sichert sich mit seinen AGB ab. Kaufen erlaubt, der Einsatz im Heimatland geht aber auf eigenes Risiko.

Das Rad kommt ganz ohne Luftfüllung aus, denn es besteht aus Vollgummi. Der Vorteil ist klar, nie wieder ein platten Reifen! Der Nachteil aber auch: geringerer Komfort.

Die Preise für beide Versionen sind identisch und in der Währung US-Dollar angegeben: 995 US-Dollar.

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Bilder: GeoOrbital

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