EmoTal – Wuppertal will Attraktivität von eBikes steigern

emotal_logo_smallDas neue Verbundprojekt „EmoTal – Nutzerzentrierte Elektromobilität Wuppertal“ konzentriert sich – ganz im Sinne des wachsenden Energie- und Umweltbewusstseins – auf die Gestaltung anwenderfreundlicher Dienstleistungsinnovationen im Bereich Elektromobilität. Dr. Sigmund Schimanski von der Forschungsgruppe Human Factors Engineering (HFE) im Fachbereich Elektrotechnik, Informationstechnik, Medientechnik der Bergischen Universität Wuppertal leitet das Projekt. Die Stadt Wuppertal ist als Kooperationspartner beteiligt.

Nächste Woche Donnerstag, 30. Oktober laden die Projektbeteiligten Besitzer von Elektrofahrzeugen zur Kickoff-Veranstaltung in die VillaMedia ein. EmoTal will „Elektromobilisten“ zu regelmäßigen Befragungen motivieren, die für die Entwicklung neuer Dienstleistungen (E-Fitnessbike, E-Schulungen/Zertifizierungen, dynamische E-Versicherungen) benötigt werden. Darüber hinaus werden die Erkenntnisse dieser Befragungen Herstellern und Kommunen für den Ausbau der Elektromobilität zur Verfügung gestellt.

Das im September gestartete Verbundprojekt EmoTal entwickelt auf der Basis der aktuellen Nutzungsrealität neue Dienstleistungen im Bereich Elektromobilität. Das von Dr. Sigmund Schimanski entwickelte Nutzungsmodell ist Grundlage für die anwenderzentrierte Konzeptionierung und Umsetzung der innovativen Dienstleistungen. „Ziel des Projekts ist die Steigerung der Attraktivität und somit auch der Verbreitung von elektrischen Autos und Rädern“, sagt Schimanski.

Unter Leitung der Klimaschutzbeauftragten Cordula Brendel untersucht die Stadt die Eignung des Radwegenetzes, der Infrastruktur und der Dienstleistungen. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf Pedelecs und Elektrofahrrädern, die sich für die steigungsreiche Region besonders eignen. So beschäftigt sich ein Aspekt des Verbundprojekts mit der Entwicklung eines E-Fitnessbikes, um neue Zielgruppen für die Nutzung anzusprechen. Langfristiges Ziel der Stadt ist ein flächendeckendes Verkehrsnetz sowie ein vielfältiges Informations- und Leistungsangebot, um Wuppertal als attraktive Fahrradstadt zu etablieren.

Im Bereich der Elektromobile liegen die Schwerpunkte des mit insgesamt 2,1 Millionen geförderten Projekts auf der Entwicklung passgenauer und übergreifender Dienstleistungen in Form von Schulungen und Zertifizierungen für Reparatur- und Rettungsmaßnahmen sowie von dynamischen Versicherungsmodellen. Für eine Analyse der aktuellen Anwendungsrealität greift das Verbundprojekt auf die natürlich gewachsene Anzahl von privaten Elektromobilen im Bergischen Land zurück.

Die Forschungsgruppe HFE der Bergischen Universität Wuppertal koordiniert das zunächst auf zwei Jahre angesetzte Verbundprojekt. Kooperationspartner sind das Arbeitsgebiet Elektromobilität der Bergischen Universität unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Benedikt Schmülling, die RWTH Aachen, die Stadt Wuppertal, der TÜV NORD Bildung und das Maklerhaus Schmitz Horn Treber.

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

[EmoTal im www]

Kommentarfunktion ist geschlossen.