Das FEDDZ auf gleich zwei Messen vertreten

Packendes Design, gepaart mit Rasanz auf einer absolut ökologischen Plattform – das FEDDZ, ein reines Elektrokleinkraftrad aus Biberach an der Riß in Baden-Württemberg, kann für die E-Mobilität der kommenden Jahre Maßstäbe setzen. Nächste Stopps für das FEDDZ sind zwei herausragende Messen:

die E – Mobility World / IBO Messe in Friedrichshafen vom 18. bis 22. März 2015 (FEDDZ in Halle B) und die PALAIS BIRON vom 20. bis 21. Juni 2015 in Baden Baden.

Slogdesign feddz eBike

Nach den jüngsten Auszeichnungen für das FEDDZ (Eintrag ins „The Chicago Athenaeum: Museum of Architecture and Design – Yearbook for Good Design Awards 2014, Dezember 2014“) starten die Biberacher Hersteller des Elektrokleinkraftrades mit guten Aussichten ins noch junge Jahr. „Klar sind derzeit Wetter und Temperaturen in Deutschland wenig geeinigt für ein EasyRider-Gefühl, aber die Orderbücher der Händler füllen sich fürs Frühjahr stetig und erfreulich“, sagt FEDDZ-Geschäftsführer Edmund Patriarcheas.

Das FEDDZ kommt also – als immer noch zu verstehende Neuheit – auf dem Markt gut an. Kein Wunder: Mit bis zu 45 km/h geschmeidig über die Straßen der Stadt, bewundernde Blicke, stylisches Aussehen von der Nabe bis zum Lenker. Im Transportfach des Cargo-Rahmens ist der Einkauf vom Markt lässig untergebracht und duftet hinauf bis zum Fahrer – oder der Fahrerin! Das Gefühl der Freiheit auf zwei Rädern von einst bleibt, aber nun ist nur noch der Wind als Fahrgeräusch zu hören. Das FEDDZ, ein neues Elektro-Kleinkraftrad, schickt sich an, die Zweirad-Szene zu verändern. Reine Ökologie war gestern, heute gehört zur nächsten Stufe der E-Mobility auch Design, Style und Funktionalität dazu.

Auszeichnungen

Eintrag ins „The Chicago Athenaeum: Museum of Architecture and Design – Yearbook for Good Design Awards 2014, Dezember 2014“.

Das FEDDZ wurde außerdem belobigt in der Kategorie „Elektrofahrzeug: Motorrad“ auf der eCarTecAward 2012 im Rahmen der Verleihung des Bayerischen Staatspreises für Elektromobilität.

Auf der Nürnberger Innovationsmesse „iENA – Ideen-Erfindungen-Neuheiten-Messe“ 2013 hat das FEDDZ den Erfinderpreis gewonnen und im Rahmen dessen vom Land Malaysia die Internationale Innovationsmedaille verliehen bekommen.

Das Design

Denn das FEDDZ verbindet Spaß mit Alltagstauglichkeit, ist wendig, spurtstark, einfach zu fahren und macht optisch eine ausgesprochen gute Figur. Dafür sorgt SLOGDESIGN aus Biberach; das Designbüro um Jürgen Hinderhofer gehört zu einem der führenden Anlaufstellen, wenn es um die Konzeption neuer Zweiräder geht. Fasziniert vom Elektroantrieb startete Hinderhofer mit seinem Team die Entwicklung eines E-Kleinkraftrads – gestalterisch, aber auch technisch. Ohne die Verschränkung dieser beiden Konzeptionsstränge wäre das Projekt nicht so konsequent zu Ende gedacht worden.

Slogdesign feddz

Neben vielen weiteren Finessen ist das FEDDZ zum Beispiel schwerpunktoptimiert, denn unter einem 23-Liter-Cargo-Fach platzierte SLOGDESIGN den austauschbaren Akkupack. Wie das Cargo-Fach stand auch dieses Feature früh fest, so kann der Lithium-Ionen-Akku entnommen und extern an einer normalen Haushaltssteckdose geladen werden.

Clever löste SLOGDESIGN auch den Sicherheitsaspekt, der Fehlbedienungen des kraftvollen Motors ausschließt. Das Bedienkonzept sieht daher vor, dass sich der Fahrer zunächst mit dem persönlichen RFIDChip identifiziert, das Fahrzeug freischaltet und seine individuellen Voreinstellungen abruft. Jetzt ist zwar der Hauptschalter scharf, der „Gasgriff“ aber erst mit eingeklapptem Seitenständer aktiv. Abgesehen von der Elektronik, dem Display und dem modifizierten Nabenmotor nutzt FEDDZ weitgehend Standardkomponenten. Dies ist zum einen eine Frage der Sicherheit und Zuverlässigkeit, zum anderen aber der Wirtschaftlichkeit geschuldet. Denn FEDDZ wird bislang unter Kleinserienbedingungen produziert, so stammen Scheinwerfer, die Scheibenbremsen, die Federgabel, der Dämpfer für das Hinterrad und die 26-Zoll-Reifen aus den Angeboten verschiedener Hersteller, meist aus dem Fahrradbereich mit entsprechender Zulassung für Kleinkrafträder. Aber 95 Prozent aller weiteren Teile (z.B. Alurahmen, tiefgezogener ABS-Kunststoff für die Verkleidung) stammen von Lieferanten aus der Region um Biberach. Auch damit setzt hier das FEDDZ Maßstäbe.

Kurz-Infos

Das FEDDZ ist ein völlig neues Elektro-Kleinkraftrad mit einem bürstenlosen Hinterradnabenmotor. Entwicklung und Design haben in Biberach/Riss stattgefunden. Antrieb und Akku-Technik kommen aus Österreich. Es gibt drei Modellvarianten: Mit dem ECO Akku schafft das FEDDZ 50 km Reichweite, mit dem Premium AKKU 80 km Reichweite beziehungsweise mit dem Superior 120 km Reichweite. Ökologisch revolutionär ist, dass das FEDDZ ohne Schmierstoffe auskommt und mit rein alternativem Elektro-Antrieb fährt, CO2-frei und ohne Lärm. Mit der „fast electric drive dymanicz“ eröffnen sich dem Fahrer – und der Fahrerin! – völlig neue Perspektiven: Rasanz bis 45 km/h mit dem Hinterradnabenmotor, stufenlos (aber mit Reichweitenstufen 1 bis 3) und geräuschfrei mit einer großen Reichweite. Und: ein laut Fachwelt sensationelles Design in nur 33 Kilogramm Alu-Leichtbauweise, mit Transport-Gepäckfach und abnehmbarem Lithium-Ionen-Akku, der an jeder Haushaltssteckdose aufgeladen werden kann (mit Akku Gesamtgewicht 44,5 kg).


Kommentarfunktion ist geschlossen.