Das eBike als Dienstrad – mit Rechenbeispiel

Seit dem Jahr 2012 fördert der Deutsche Staat Fahrräder und eBikes als Diensträder vergleichbar mit Dienstfahrzeugen. Unternehmen erkennen die Förderung immer mehr als personal- und gesundheitspolitisches Instrument. Man kann Bewerbern einen weiteren Mehrwert bieten und Mitarbeiter motivieren, indem man ein Dienstrad nach eigenen Wünschen in Aussicht stellt oder als Bonus definiert. Nebenbei kann der CO2 Ausstoß der Fahrzeugflotte reduziert werden und langfristig durch die einspurige Mobilität der Mitarbeiter viel Geld sparen, weil die Mitarbeiter durch das Dienstrad mehr Sport treiben, sich bewegen und somit den Alltagsgebrechen vorbeugen.

Es gibt in Deutschland einige Unternehmen, die sich auf die Dienstleistung rund ums Dienstrad spezialisiert haben. Hervorzuheben sind hier die LeaseRad GmbH und die Eurorad Deutschland GmbH. Eurorad ist ein Tochterunternehmen der ZEG, die letztlich einen neuen Vertriebsweg gesucht hat und nur eBikes aus dem Hause ZEG anbieten kann. LeaseRad hingegen kann jedes am Markt befindliche Fahrrad oder eBike anbieten.


Das Rechenbeispiel von Focus Online ist ein wenig konservativ, denn ein gutes eBike kostet nicht 2.000 EUR sondern 2.500 – 3.000 Euro.

angepasstes Rechenbeispiel

eBike: 2.500 EUR Listenpreis (1% = 25 EUR)

Leasinggebühr: 105,33 (eurorad.de inkl. Rundumschutz)

Wegstrecke: 15 km einfach (0,03% von 2.500 EUR = 0,75 ct. * 10km = 7,5 EUR)

Bruttolohn: 3.000 EUR / Monat

Arbeitnehmer: 30 Jahre, kinderlos, Lohnsteuerklasse 1, Kirchensteuer Bayern

3.000 EUR

-105,33 EUR

-25 EUR

-7,5 EUR

neuer Bruttolohn = 2862,17 EUR

Nettolohn ohne Dienstrad: 1.868,84 EUR

Nettolohn mit Dienstrad: 1.800,77 EUR

Ersparnis = 105,33 EUR + 25 EUR + 7,5 EUR – (1.868,84 EUR – 1.800,77 EUR) = 69,76 EUR

Durch die Gehaltsumwandlung spart man in diesem Fall 69,76 EUR im Vergleich zu den Kosten verursacht durch die Leasingrate und den geldwerten Vorteil.

[zum Artikel von Focus Online]

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