add-e will Radmarkt mit innovativem eBike Nachrüstsatz erobern

Einen erfolgreichen Start auf dem Weg, den Fahrradmarkt zu erobern, hat add-e hingelegt: Mit einem neuartigen Nachrüstsatz, der jedes Fahrrad in ein e-Bike verwandelt, vervierfachte das Kärntner Start-Up das Finanzierungsziel von 100.000 Euro auf der CrowdfundingPlattform Indiegogo im Sommer diesen Jahres.

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add-e eBike Nachrüstsatz Motor

Die Erfolgsgeschichte, die add-e derzeit schreibt, begann wie bei Ford, HP oder Google: in einer Garage. Aus einem Fahrrad, dem Wunsch nach einem Elektroantrieb dafür und einem „Tante Paula“ e-Roller entstand eine fixe Idee, wie Fabian Gutbrod, kreativer Kopf, Gründer und Geschäftsführer von add-e, erklärt: „Ich war es leid, immer verschwitzt an die Uni zu kommen. Für ein neues e-Bike jedoch fehlte das Geld. So wurde add-e geboren.“

add-e eBike Nachrüstsatz

Über zwei Jahre Entwicklungsarbeit steckten Gutbrod und sein Team, der ehemalige Radprofi und Maschinenbauer Thomas Pucher sowie die Marketing-Expertin Tihana Pintaric, in add-e. Jetzt möchten sie den Fahrradmarkt erobern – mit einer neuartigen, ausgeklügelten e-Mobility-Lösung. So hat add-e nicht nur ein modulares Design, der den Antrieb in Sekunden einsatzbereit macht, sondern bringt darüber hinaus nur zwei Kilogramm Gewicht auf die Waage. Gerade diese kompakte Baugröße ist es, was add-e so besonders macht, wie Gutbrod beschreibt: „Wir wollten nicht nur einen e-Antrieb für das eigene Radl, sondern eine schlaue Alternative zu den oft schweren und teuren e-Bikes entwickeln. Gerade der Fahrspaß und die Agilität sollten dabei nicht auf der Strecke bleiben.“

eBike Nachrüstsatz mit Reibrollen

Technologisch steht hinter add-e das Konzept des sogenannten Reibrollenantriebs. Die Kraft der Antriebseinheit wird dabei ohne zusätzliches Getriebe direkt von einer Rolle auf den Hinterreifen übertragen. Der Motor dafür ist im Tretlagerbereich montiert, ein Lithium-Akku – designt in Form einer Trinkflasche und damit auf den ersten Blick kaum als Batterieeinheit auszumachen – speist den Antrieb mit Energie. Mit den beiden angebotenen add-e-Leistungsvarianten von 250 bzw. 600 Watt werden Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erreicht.

add-e eBike Nachrüstsatz Akku

add-e ist dabei als Hilfsantrieb konzipiert. Wird nicht getreten, erkennt add-e dies durch integrierte Sensoren. Eine ausgeklügelte, innovative Mechanik sorgt dann dafür, dass sich add-e selbständig vom Reifen abkoppelt. Damit entstehen im Leerlauf keine Reibungsverluste.


Weitere Reibrollenantriebe

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Hidden Power button

go-e button

ConoDrive button


Beflügelt vom Erfolg

100.000 Euro hatte add-e als Ziel für die Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo ausgegeben. Bei Starterpreisen ab 770 Euro bzw. 940 Euro für das 250 bzw. 600 Watt add-e-Set ein ambitioniertes Ziel. Nach nur vier Tagen war dieses Ziel erreicht. Am Ende der Kampagne hat add-e mit knapp 400.000 Euro das Fundingziel vervierfacht. „Natürlich sind wir überzeugt von add-e. Dass unser e-Antrieb aber dermaßen einschlägt, hatten wir nicht erwartet“, gab Gutbrod unumwunden zu. Die ersten add-es sollten dann im August ausgeliefert werden.

Die beiden add-e-Kits „add-e 25“ und „add-e custom“ sind nach der Kampagne wieder zu den üblichen Marktpreisen von 890 bzw. 1.100 Euro erhältlich. Gutbrod ist überzeugt, weiterhin an den Starterfolg anknüpfen zu können: „Wir arbeiten hart daran, aus den Käufern der ersten Stunde echte Fans zu machen. Wenn uns das gelingt, bin ich mir sicher, dass wir auch langfristig unser Stück vom Fahrradmarkt-Kuchen abbekommen und mit add-e wachsen werden.“

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Über add-e

add-e ist eine Kärntner Innovationsschmiede, die nachrüstbare Elektro-Antriebe für Fahrräder produziert. Mit nur zwei Kilogramm Gewicht, bis zu 600 Watt Leistung und einem modularen Steckmechanismus sind diese besonders leicht, leistungsstark und einfach zu montieren. Geleitet wird das dreiköpfige Villacher Start-Up, das seit 2012 besteht, von Gründer und add-e-Erfinder Fabian Gutbrod. Mehr zu add-e unter www.add-e.at.

Bilder: add-e

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